🏭 Perimeterschutz & Industrie

Perimeterschutz & Industrie – Schutz beginnt an der Grundstücksgrenze

Einbrecher stoppen, bevor sie das Gebäude erreichen – das ist Perimeterschutz. Moderne Systeme überwachen Außengelände, Zäune, Zufahrten und Tore mit Wärmebildkameras, Radarsensoren und KI-Analyse. Für Industrie, Logistik, kritische Infrastruktur und Hochsicherheitsbereiche. VdS-zertifiziert, wetterbeständig, hochpräzise.

Warum Perimeterschutz für Industrie & Gewerbe?

80% aller Einbrüche in Gewerbe & Industrie erfolgen über Außengelände. Einbrecher suchen sich einfache Ziele: schlecht gesicherte Zäune, unbeleuchtete Ecken, fehlende Überwachung. Perimeterschutz stoppt Täter, bevor sie Schaden anrichten.

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Frühwarnung – Täter stoppen bevor sie rein sind

Herkömmliche Sicherheit reagiert zu spät: Einbrecher sind bereits im Gebäude, Schaden entsteht. Perimeterschutz warnt 5-15 Minuten früher: Täter nähert sich Zaun → Alarm → Sicherheitsdienst/Polizei kommt, bevor Täter eindringt. Durchschnittliche Einbruchszeit: 3-10 Minuten. Mit Perimeterschutz: Täter hat keine Chance.

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Vermögensschutz – Millionen-Schäden verhindern

Durchschnittlicher Einbruchsschaden in Industrie: 50.000-500.000 €. Diebstahl von Maschinen, Rohstoffen, Kupferkabeln (besonders beliebt bei Baustellen). Produktionsausfall: 10.000-100.000 €/Tag. Perimeterschutz amortisiert sich nach erstem verhinderten Einbruch.

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Weniger Fehlalarme – KI filtert automatisch

Problem klassischer Außensensoren: 95% Fehlalarme (Tiere, Äste, Regen, Wind). Moderne KI-Systeme unterscheiden: Ist das ein Mensch? Ein Reh? Ein Schatten? Nur echte Bedrohungen → Alarm. Fehlalarm-Reduktion um 90%. Spart Kosten (kein unnötiger Sicherheitsdienst-Einsatz).

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24/7 Überwachung – auch nachts & bei Nebel

Wärmebildkameras sehen im Dunkeln (0 Lux). Radarsensoren durchdringen Nebel, Regen, Schnee. Täter können sich nicht verstecken. Auch bei kompletter Dunkelheit: Person erkannt auf 500m Entfernung.

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Gesetzliche Anforderungen & Versicherung

Kritische Infrastruktur (Wasser, Energie, Telecom): Perimeterschutz oft gesetzlich vorgeschrieben. Versicherungen: Bei hohen Werten (>1 Mio. €) Perimeterschutz Pflicht für vollen Schutz. VdS-zertifizierte Anlagen senken Versicherungsprämie (10-30%).

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Automation – Abläufe automatisiert

Bei Alarm: Automatisch alle Außenlichter an (Abschreckung), Kameras schwenken zu Eindringling (verfolgen), Durchsage über Lautsprecher ("Sie werden gefilmt! Polizei ist alarmiert!"), Tore schließen automatisch (Täter einsperren). Alles in < 10 Sekunden.

Perimeterschutz-Technologien – Wie funktioniert's?

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Radar-Sensoren

Wie funktioniert's?

Radar sendet Funkwellen aus, diese werden von Objekten reflektiert → Sensor misst Entfernung & Geschwindigkeit. Erkennt Bewegungen durch Wände, Laub, Nebel. Reichweite: 50-500m. Präzise Ortung (auf 0,5m genau).

Vorteile:

  • Durchdringt Hindernisse (Laub, Nebel, leichte Wände)
  • Sehr präzise Ortung (Richtung + Entfernung + Geschwindigkeit)
  • Wetterunabhängig (Regen, Schnee, Wind → kein Problem)
  • 360° Überwachung möglich (Rundumradar)

Nachteile:

  • Keine Bilderfassung (nur Ortung, kein Gesicht erkennbar)
  • Teuer (5.000-20.000 € pro Sensor)
  • Komplexe Installation (Kalibrierung nötig)
Empfohlen für: Große Gelände (Flughäfen, Hafenanlagen), Ergänzung zu Kameras

Kosten: 8.000-30.000 € pro Sensor

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Lichtschranken / Laserscanner

Wie funktioniert's?

Unsichtbarer Infrarot-Lichtstrahl zwischen Sender & Empfänger. Person durchquert Strahl → Alarm. Laserscanner: 180° Überwachung (mehrere Ebenen), erkennt auch kriechende Personen. Reichweite: 5-100m.

Vorteile:

  • Sehr präzise (erkennt genau wo Person durchging)
  • Günstig (500-2.000 € pro Paar)
  • Einfache Installation (Sender + Empfänger aufstellen)
  • Mehrere Ebenen möglich (oben + unten → auch Kriechen erkannt)

Nachteile:

  • Nur gerade Linien (nicht für kurvige Zäune)
  • Blätter/Äste können Fehlalarme auslösen
  • Kein Bild (wer war es? → nicht erkennbar)
Empfohlen für: Gerade Zaunabschnitte, Tore, Eingänge (Ergänzung zu Kameras)

Kosten: 800-3.000 € pro Paar

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Sensorzäune (Vibrations- / Spannungssensoren)

Wie funktioniert's?

Sensoren am Zaun erkennen Erschütterungen (Klettern, Durchschneiden, Übersteigen). Zwei Varianten: Vibrationssensoren (messen Schwingungen) oder Spannungsdrähte (elektrisch überwacht). Alarm sofort wenn Zaun berührt wird.

Vorteile:

  • Erkennt bereits Versuch zu klettern (nicht erst nach Eindringen)
  • Funktioniert bei jedem Wetter
  • Relativ günstig (150-500 € pro Zaun-Abschnitt)
  • Unauffällig (Sensoren im Zaun integriert)

Nachteile:

  • Viele Fehlalarme bei Wind/Sturm (Zaun schwingt)
  • Erkennt nur Berührung (nicht Annäherung)
  • Aufwendige Installation (jeder Zaun-Abschnitt verdrahten)
Empfohlen für: Hochsicherheitsbereiche (Gefängnisse, Militär), Ergänzung zu Kameras

Kosten: 200-800 € pro laufendem Meter Zaun

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Bodensensoren (Seismik)

Wie funktioniert's?

Sensoren im Boden vergraben (10-30cm tief), messen Erschütterungen. Person läuft darüber → Bodenschwingung → Alarm. Erkennt auch Fahrzeuge, Grabungsversuche. Reichweite: 5-20m pro Sensor. Unsichtbar (komplett unterirdisch).

Vorteile:

  • Komplett unsichtbar (Täter weiß nicht, dass überwacht)
  • Wetterunabhängig (unter Erde)
  • Erkennt auch Tunnelgrabungen
  • Keine Sichtlinie nötig

Nachteile:

  • Aufwendige Installation (Graben, Sensoren verlegen)
  • Fehlalarme bei Erdbewegungen (LKW fährt vorbei)
  • Teuer (1.000-3.000 € pro Sensor + Installation)
Empfohlen für: Höchstsicherheitsbereiche, Botschaften, Militäranlagen

Kosten: 1.500-5.000 € pro Sensor (inkl. Installation)

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KI-Video-Analyse (auf normalen Kameras)

Wie funktioniert's?

Normale IP-Kamera + KI-Software (Server oder Edge AI). KI analysiert Videobild automatisch: Ist das eine Person? Klettert die Person über Zaun? Läuft die Person in verbotene Zone? → Alarm nur bei echter Bedrohung.

Vorteile:

  • Nutzt vorhandene Kameras (kein teures Thermal nötig)
  • 90% weniger Fehlalarme (KI filtert Tiere, Schatten, Äste)
  • Zusatzfunktionen: Kennzeichenerkennung, Personenzählung, Loitering-Detection
  • Relativ günstig (Software: 50-200 €/Kamera/Jahr)

Nachteile:

  • Braucht gute Beleuchtung (nachts nur mit IR-Licht)
  • Rechenleistung nötig (Server oder leistungsstarke Kamera)
  • KI nicht 100% perfekt (manchmal Fehlerkennung)
Empfohlen für: Alle Objekte (Ergänzung zu bestehenden Kameras), kostengünstige Lösung

Kosten: 100-500 €/Kamera/Jahr (Software-Lizenz)

Zufahrtskontrolle – Wer fährt auf Ihr Gelände?

Neben Perimeterschutz ist Zufahrtskontrolle entscheidend: Wer darf rein fahren? Wann? Automatische Schranken, Kennzeichenerkennung, Unterfahrschutz – alles vernetzt.

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Automatische Schranken & Tore

Was ist's? Schranke öffnet automatisch für autorisierte Fahrzeuge (Kennzeichenerkennung, Transponder, Fernbedienung). Nicht autorisiert → Schranke bleibt zu, Alarm.

  • Varianten: Schrankenarm (klassisch), Schiebetor, Drehkreuz, Poller (versenkbar)
  • Steuerung: Kennzeichen-Erkennung (ANPR), Transponder (RFID), Fernbedienung, Smartphone-App
  • Sicherheit: Unterfahrschutz (Sensoren erkennen Fahrzeug drunter → nicht schließen), Crashtest-zertifiziert (hält LKW auf)

Kosten: 2.000-15.000 € (je nach Größe & Sicherheitsstufe)

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Kennzeichenerkennung (ANPR)

Was ist's? Kamera liest Kennzeichen automatisch → Datenbank-Abgleich → autorisiert? → Tor öffnet. Nicht autorisiert → Alarm + Foto. Geschwindigkeit: < 1 Sekunde.

  • Einsatz: Firmengelände (nur bekannte Kennzeichen), Parkplätze (automatisches Ticketing), Mautstellen
  • Integration: Mit Schranken, Besucherverwaltung, Zeiterfassung gekoppelt
  • Protokoll: Wer fuhr wann ein/aus? (Nachvollziehbarkeit)

Kosten: 3.000-8.000 € (Kamera + Software + Integration)

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Crash-Barrieren & Poller

Was ist's? Massive Barrieren (Stahl, Beton), halten Fahrzeuge auf – auch bei hoher Geschwindigkeit. Poller: Versenkbar (Boden), fahren hoch bei Gefahr. Crashtest-zertifiziert (IWA 14-1, PAS 68).

  • Einsatz: Terrorschutz (Botschaften, Regierungsgebäude), Werksgelände (LKW-Ramm-Angriff verhindern)
  • Varianten: Fixe Poller (permanent), versenkbare Poller (bei Bedarf), Crash-Gates (öffnen langsam)
  • Sicherheitsstufe: K4 (hält 7,5t LKW bei 50 km/h), K12 (hält 7,5t LKW bei 80 km/h)

Kosten: 5.000-30.000 € pro Poller (je nach Sicherheitsstufe)

Industrie-Spezialanforderungen

Industrie hat besondere Anforderungen: Explosionsschutz, extreme Temperaturen, Staub, Feuchtigkeit. Normale Sicherheitstechnik funktioniert hier nicht – Spezial-Systeme sind nötig.

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Ex-Schutz (explosionsgefährdete Bereiche)

Was ist's? ATEX/IECEx-zertifizierte Kameras & Sensoren für explosive Atmosphären (Chemie, Öl/Gas, Lackiererei). Geräte erzeugen keine Funken → keine Explosionsgefahr.

  • Zonen: Zone 0 (permanent explosiv), Zone 1 (gelegentlich), Zone 2 (selten)
  • Zertifizierung: ATEX (Europa), IECEx (international)
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Extreme Temperaturen (-40°C bis +60°C)

Was ist's? Kameras & Sensoren für Extremtemperaturen: Tiefkühllager (-40°C), Stahlwerke (+60°C Umgebungstemperatur). Gehäuse isoliert, Heizung integriert.

  • Kälteschutz: Gehäuse-Heizung (verhindert Vereisen)
  • Hitzeschutz: Kühlsystem, hitzebeständige Materialien
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Staub & Wasser (IP68 / IP69K)

Was ist's? Kameras mit höchstem Schutz: IP68 (dauerhaft untertauchbar), IP69K (Hochdruck-Reinigung übersteht). Für Waschanlagen, Lebensmittelindustrie, Bergbau.

  • IP68: Staubdicht + dauerhaft wasserdicht (bis 1,5m Tiefe)
  • IP69K: Hochdruck-Reinigung (80°C, 100 bar) übersteht

Redundanz & Ausfallsicherheit

Was ist's? Doppelte Systeme (redundant): Fällt ein Sensor aus → zweiter übernimmt. USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung): Bei Stromausfall läuft Anlage 4-24h weiter.

  • Redundante Sensoren: Jeder Bereich 2x überwacht
  • USV: Batterien überbrücken Stromausfall (4-24h)
  • Redundante Kommunikation: LAN + Funk (falls Kabel durchtrennt)

Preise & Pakete

Transparente Preise – für jedes Gelände die passende Lösung

Basis-Paket

Kleine Gewerbeobjekte

Ab 15.000 € einmalig
  • 4 IP-Kameras mit KI-Analyse (Perimeter-Überwachung)
  • 2 PIR-Bewegungsmelder (Außen, wetterbeständig)
  • 1 Schranke/Tor mit Fernbedienung
  • Außenbeleuchtung automatisiert (bei Alarm an)
  • Smartphone-App (Live-Ansicht, Alarm-Benachrichtigung)
  • Installation & Einweisung
🏢 Geeignet für: Kleine Gewerbeobjekte, Lager (bis 2.000 m²)
Anfragen

Hochsicherheits-Paket

Kritische Infrastruktur

Ab 200.000 € einmalig
  • 20+ Wärmebildkameras (500m+ Reichweite)
  • 5+ Radar-Sensoren (360° Überwachung, Präzisions-Ortung)
  • Sensorzäune (kompletter Zaun überwacht)
  • Bodensensoren (Tunnel-Schutz)
  • Crash-Barrieren & Poller (K12-zertifiziert)
  • Redundante Systeme (USV, Backup-Kommunikation)
  • VdS-zertifiziert, EN 50131 Grade 4 konform
  • Leitstellen-Aufschaltung VdS-anerkannt
  • Ex-Schutz & IP68/IP69K (je nach Bedarf)
  • 24/7-Support & halbjährliche Wartung (5 Jahre inklusive)
🏛️ Geeignet für: Kritische Infrastruktur, Rechenzentren, Militär (10.000+ m²)
Anfragen

*Alle Preise zzgl. MwSt. Preise variieren stark je nach Gelände-Größe, Sicherheitsanforderungen und Technologie. Wartungsverträge ab 500 €/Jahr (Basis) bis 10.000 €/Jahr (Hochsicherheit). VdS-Zertifizierung auf Anfrage. Wir erstellen individuelle Angebote nach Begehung vor Ort.

Bereit für professionellen Perimeterschutz?

Wir beraten Sie kostenlos und unverbindlich – vor Ort bei Ihnen. Von einfachen Außen-Kameras bis zu VdS-zertifizierten Hochsicherheits-Systemen mit Wärmebild, Radar und KI. Zuverlässig, wetterbeständig, hochpräzise.